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		<title>Aktuelle Nachrichten für RSS-Reader</title>
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			<title>Aktuelle Nachrichten für RSS-Reader</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 10 Mar 2010 14:28:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>9. Nationales DRG-Forumplus</title>
			<link>http://www.ennker.de/de/aktuellesveranstaltungen/detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=126&#38;cHash=128fe26061</link>
			<description>9. Nationales DRG-Forumplus
am 25. und 26. März 2010 in Berlin
DRG und die neue...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>9. Nationales DRG-Forumplus<br />am 25. und 26. März 2010 in Berlin<br />DRG und die neue Gesundheitspolitik </p>
<p>Vortrag Klinik im Wettbewerb<br />Wie positioniere ich mein Krankenhaus im Markt?</p>
<p>Prof. Dr. med. Norbert Roeder und&nbsp;Prof. Dr. Jürgen Ennker, Chefarzt und Ärztlicher Direktor, MediClin Herzzentrum, Lahr/Baden</p>
<p><a href="fileadmin/dokumente/pdf/9 DRG-Flyer_16 02 2010.pdf" title="9 DRG-Flyer_16 02 2010.pdf (2.0 MB)" class="download" >Alle Informationen hier zum Download</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Veranstaltungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:28:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		
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			<title>Qualitätssicherung in der Kritik</title>
			<link>http://www.ennker.de/de/aktuellesveranstaltungen/detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=122&#38;cHash=429e972114</link>
			<description>Vor über zehn Jahren hat der Gesetzgeber bundesweit die Kliniken dazu verpflichtet, für einzelne...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor über zehn Jahren hat der Gesetzgeber bundesweit die Kliniken dazu verpflichtet, für einzelne Behandlungsabläufe spezifische Daten zu erfassen. Hierzu wurde im Jahr 2000 die Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung (BQS) gegründet. Hat sich dadurch die Qualität der kardiovaskulären Versorgung merklich verbessert? Dieser Frage gingen Experten auf einem Symposium anlässlich des 15-jährigen Bestehens des MediClin Herzzentrums Lahr/Baden nach, mit leider nicht nur positiven Ergebnissen.</p>
<p>Den vollständigen Artikel finden sie <a href="fileadmin/dokumente/pdf/3116_001.pdf" title="3116_001.pdf (651 KB)" class="download" >hier</a> zum Download.</p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Veranstaltungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 11:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Qualitätssicherung in der Kritik</title>
			<link>http://www.ennker.de/de/aktuellesveranstaltungen/detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=123&#38;cHash=d0906919c3</link>
			<description>Vor über zehn Jahren hat der Gesetzgeber bundesweit die Kliniken dazu verpflichtet, für einzelne...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor über zehn Jahren hat der Gesetzgeber bundesweit die Kliniken dazu verpflichtet, für einzelne Behandlungsabläufe spezifische Daten zu erfassen. Hierzu wurde im Jahr 2000 die Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung (BQS) gegründet. Hat sich dadurch die Qualität der kardiovaskulären Versorgung merklich verbessert? Dieser Frage gingen Experten auf einem Symposium anlässlich des 15-jährigen Bestehens des MediClin Herzzentrums Lahr/Baden nach, mit leider nicht nur positiven Ergebnissen.</p>
<p>Den vollständigen Artikel finden sie <a href="fileadmin/dokumente/pdf/3116_001.pdf" title="3116_001.pdf (651 KB)" class="download" >hier</a> zum Download.</p>]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 11:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Symposium &quot;Qualitätsanalyse in der kardiovaskulären Medizin&quot;</title>
			<link>http://www.ennker.de/de/aktuellesveranstaltungen/detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=121&#38;cHash=18d66f14cd</link>
			<description>Das MediClin Herzzentrum Lahr/Baden veranstaltet am 30./31. Oktober 2009 im Europa Park Rust Hotel...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das MediClin Herzzentrum Lahr/Baden veranstaltet am 30./31. Oktober 2009 im Europa Park Rust Hotel Colosseo ein Symposium zum Thema &quot;Qualitätsanalyse in der kardiovaskulären Medizin &lt;media 593 - download&gt;Download Veranstaltungsflyer&lt;/media&gt;</p>
<p>In den knapp 15 Jahren seit Beginn unserer Tätigkeit Ende 1994 im Mediclin Herzzentrum  Lahr/Baden haben wir vom ersten Tag an Transparenz und Qualitätssicherung zum Wohle der uns anvertrauten 75.000 Herzkranken umgesetzt.</p>
<p>Bei diesen konnten u. a. 2.500 Operationen am offenen Herzen durchgeführt werden, ein großer Erfahrungsschatz für unsere Patienten. Leistung in der Medizin, insbesondere der kardiovaskulären Medizin, ist messbar. Welches sind die Erfolgskriterien? Wie sind die Qualitätsparameter in der Kardiologie, Anästhesie und Herzchirurgie zu definieren?</p>
<p>Wir schätzen uns glücklich, dass wir national und international ausgewiesene Referenten zur gemeinsamen Diskussion dieser Themen gewinnen konnten. Für die Unterstützung unserer Tagung durch wissenschaftliche Fachgesellschaften bedanken wir uns sehr.<br /><br />Prof. Dr. med. Jürgen Ennker<br />Prof. Dr. med. Eberhard Frhr. von Hodenberg<br />Dr. Dr. med. Tejas Alexander<br /><br />MediClin Herzzentrum Lahr/Baden<br /><br /><br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 11:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die unterschätzte Gefahr: Herzerkrankungen bei Frauen </title>
			<link>http://www.ennker.de/de/aktuellesveranstaltungen/detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=25&#38;cHash=4721099f9e</link>
			<description>Hamburg (ots) - Noch immer halten viele Frauen Herzinfarkt für eine typische Managerkrankheit und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Hamburg (ots) - Noch immer halten viele Frauen Herzinfarkt für eine typische Managerkrankheit und unterschätzen die Gefahr von Herzerkrankungen. Wie die Frauenzeitschrift FÜR SIE in ihrer aktuellen Ausgabe (14/2008; EVT: 24. Juni) berichtet, sterben jedoch mehr Frauen an Herzinfarkt als an Brustkrebs und fast 50 Prozent insgesamt an einer Krankheit des Herz-Kreislauf-Systems. Grund der hohen Todesrate bei weiblichen Betroffenen: Die Symptome sind bei Frauen weniger spezifisch. &quot;Während Männer bei drohendem Infarkt den typischen Brustschmerz verspüren, leiden Frauen eher unter Atemnot und Übelkeit&quot;, erklärt Prof. Thomas Meinertz, Direktor des Universitären Herzzentrums Hamburg. <br />Zu den weiteren Beschwerden zählen diffuse Schwächegefühle, Schlafstörungen und Kurzatmigkeit oder Schwindel - Symptome, die von Patientinnen wie Experten oft fehlinterpretiert werden.</p>
<p>Umso alarmierender, dass die meisten Frauen nicht einmal um die Risikofaktoren für Herzerkrankungen wissen. So sollte jede Frau ihre Werte für Cholesterin, Blutzucker und Blutdruck kennen. Nach einer DAK-Umfrage geht jedoch nur jede Zweite zu den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ab 35 Jahren. Raucherinnen vervielfachen ihr Risiko für eine Herzerkrankung, sei es Infarkt oder Schlaganfall. In Kombination mit der Pille wird das Nikotin laut Experte Meinertz sogar zur &quot;wahren Bombe&quot;. Ein Rauch-Stopp lohnt, denn schon nach fünf Jahren funktioniert das Herz-Kreislauf-System wieder so, als hätte man nie geraucht.</p>
<p>Nicht zu beeinflussen ist der Faktor Alter. Nach der Menopause sind Frauen deutlich anfälliger für koronare Herzerkrankungen, da der natürliche Östrogen-Schutz wegfällt. Auch die familiäre Vorgeschichte spielt eine große Rolle und kann das individuelle Erkrankungsrisiko erhöhen. Umso wichtiger sind eine gesunde, mediterrane Ernährung und regelmäßiger Sport, der das Herz auf Touren bringt. &quot;Wenn es ordentlich pumpt, fließt das Blut schneller und reinigt die Innenwände der Gefäße&quot;, erläutert die Kardiologin Prof. Verena Stangl von der Charité Berlin. Wichtig sei außerdem Stressabbau, da unbewältigter psychischer Stress ebenfalls das Herz belastet. Wer sämtliche Experten-Ratschläge befolgt, kann sein persönliches Erkrankungsrisiko um bis zu 80 Prozent verringern.</p>
<p> Quelle: FÜR SIE (14/2008; EVT: 24. Juni) 		</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 09:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>UDE: Studienergebnisse zu Feinstaub und Verkalkung der Herzkranzgefäße</title>
			<link>http://www.ennker.de/de/aktuellesveranstaltungen/detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=74&#38;cHash=441c27bacd</link>
			<description>Personen, die an stark befahrenen Straßen wohnen, leiden öfter an einer Verkalkung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Personen, die an stark befahrenen Straßen wohnen, leiden öfter an einer Verkalkung der Herzkranzgefäße, wodurch das Risiko für einen Herzinfarkt und einen Schlaganfall ansteigt. Das fanden Wissenschaftler der Universitäten Duisburg-Essen und Düsseldorf bei einer Analyse der Heinz Nixdorf Recall Studie heraus, die diesen Monat in der renommierten amerikanischen Fachzeitschrift &quot;Circulation&quot;, dem Organ der American Heart Association, veröffentlicht wird.</p>
<p>&quot;Das wichtigste Ergebnis unserer Studie ist, dass Menschen, die nahe an einer vielbefahrenen Straße wohnen, eine stärkere Arteriosklerose der Herzkranzgefäße - die Blutgefäße, die das Herz versorgen - aufweisen als solche, die weiter entfernt wohnen,&quot; sagt Dr. Barbara Hoffmann vom Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie der Universität Duisburg-Essen. &quot;Dies gilt auch, wenn wichtige Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen, wie Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes und ein hoher Cholesterinspiegel berücksichtigt werden.&quot;</p>
<p>Verglichen mit Studienteilnehmern, die mehr als 200 m entfernt von einer Autobahn oder Bundesstraße wohnen, ist die Chance, eine starke Verkalkung zu haben, erhöht um</p><ul><li>63% für diejenigen, die innerhalb 50 m wohnen,</li><li>34% für diejenigen, die innerhalb 51-100 m wohnen und</li><li>8% für diejenigen, die innerhalb 101-200 m wohnen.</li></ul><p>Die Hauptursache für innerstädtische Unterschiede in der Feinstaubkonzentration ist der Verkehr. Feinstäube sind kleine Schwebeteilchen, die unter anderem bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe, in Industrie und Landwirtschaft und bei der Holzverbrennung entstehen.</p>
<p>Während frühere Untersuchungen bereits einen Zusammenhang zwischen der Luftverschmutzung mit Feinstaub und dem Risiko für Herzinfarkte und plötzlichem Herztod gezeigt haben, verbindet die Heinz Nixdorf Recall Studie die Verkehrsbelastung mit der Arterioskleose der Herzkranzgefäße, dem wichtigsten Grund für Herzerkrankungen. &quot;Dies ist die erste Studie, die einen Zusammenhang zwischen einer langandauernden hohen Verkehrsbelastung nahe der Wohnung und der Herzkranzgefäßverkalkung untersucht. Damit zeigen wir einen möglichen Mechanismus der Wirkung von Feinstäuben auf das Herz,&quot; sagt Dr. Hoffmann.</p>
<p>Die Studie wurde durchgeführt im Rahmen der Heinz Nixdorf Recall Studie, die seit 2000 in den drei Städten Mülheim, Essen und Bochum neue Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen untersucht. Insgesamt 4814 zufällig ausgewählte Männer und Frauen im Alter von 45-74 Jahren wurden bei der Erstuntersuchung nach bekannten Risikofaktoren und Vorerkrankungen befragt. Es wurden unter anderem umfangreiche Laboranalysen und Ultraschalluntersuchungen des Herzens und der Gefäße durchgeführt. Der Verkalkungsgrad der Herzkranzgefäße wurde mit der Elektronenstrahl-Computertomographie (EBCT) ermittelt. Die Wohnadresse der Teilnehmer wurde genutzt, um ihre chronische Belastung gegenüber Verkehr und Feinstäuben abzuschätzen. Die Untersuchung wurde durchgeführt in enger Kooperation mit den drei beteiligten Städten.</p>
<p>Nach fünf Jahren werden die Studienteilnehmer der Heinz Nixdorf Recall Studie nachuntersucht. &quot;Dann können wir sehen, ob der Verkehr oder die Feinstaubbelastung an der Wohnung zu einer Zunahme der bestehenden Verkalkungen führen,&quot; sagt Dr. Hoffmann.</p>
<p>Die Heinz Nixdorf Recall Studie wird geleitet von Prof. Dr. Erbel, Direktor der Klinik für Kardiologie des Westdeutschen Herzzentrums, Universitätsklinikum Essen, und Prof. Dr. Jöckel, Direktor des Instituts für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, Universitätsklinikum Essen. Die Heinz Nixdorf Stiftung finanziert die Studie. Autoren der Untersuchung sind Dr. B. Hoffmann M.P.H., Dr. S. Moebus M.P.H., PD Dr. S. Möhlenkamp, Prof. Dr. A. Stang M.P.H., Dr. N. Lehmann, Dr. N. Dragano, PD Dr. A. Schmermund, Dr. M. Memmesheimer, Prof. Dr. K. Mann, Prof. Dr. R. Erbel, und Prof. Dr. K.H. Jöckel.</p>
<p>Weitere Informationen: Barbara Hoffmann, Tel. 0201/723-4514, <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('lzhksn9azqazqz-gneelzmmZtj,drrdm-cd');" title="Opens window for sending email" class="mail" >barbara.hoffmann(at)uk-essen.de</a><br />Redaktion: Banu Demirci, Tel. 0201/723-4514, <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('lzhksn9azmt-cdlhqbhZtj,drrdm-cd');" >banu.demirci(at)uk-essen.de</a> </p>
<p>Quelle: Beate Kostka M.A., Pressestelle<br /><a href="http://www.uni-duisburg-essen.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Universität Duisburg-Essen</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 09:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Herzoperation bei Übergewicht</title>
			<link>http://www.ennker.de/de/aktuellesveranstaltungen/detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=75&#38;cHash=d43c85a170</link>
			<description>Operationen am Herzen sind für Übergewichtige nicht grundsätzlich gefährlicher
Übergewichtige im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Operationen am Herzen sind für Übergewichtige nicht grundsätzlich gefährlicher</h2>
<p>Übergewichtige im OP-Saal waren ein wichtiges Thema auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie in München. In einem Punkt waren sich die versammelten Experten einig: Wer schwer krank ist und viel wiegt, ist bei Operationen höheren Risiken ausgesetzt als ein Normalgewichtiger. Aber es gab auch Überraschungen.</p>
<p>Wenn man die Übergewichtigen nimmt auf einer Intensivstation mit Organversagen, also ganz schwer kranke Patienten, und das vergleicht mit normal gewichtigen Patienten, dann ist die Sterblichkeit der Übergewichtigen 33 Prozent und die der Normalgewichtigen bei etwa 12 Prozent.</p>
<p><b>Sagt Professor Elke Muhl</b>,<br />Chirurgin am Universitätsklinikum Lübeck. Anders ist das bei Herzoperationen. In diesem Fall ist die Sterblichkeit bei stark Übergewichtigen nicht höher. Das liegt daran, dass Eingriffe am Herzen heutzutage meist sehr schonend verlaufen. Zum Beispiel ohne den Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine. In vielen Fällen reicht ein kleiner Schnitt rechts neben der Brustwarze. &quot;Bei Dicken müssen deshalb keine besonderen Vorkehrungen getroffen werden&quot;, erklärt der ärztliche Direktor am Herzzentrum Lahr, Prof. Dr. med. Jürgen Ennker:</p>
<p><b>Prof. Dr. med. Jürgen Ennker<br /></b>Wir haben den großen Vorteil, dass wir nicht wie die Bauchchirurgen erst mal durch dicke Speckschichten operieren müssen, sondern wir gehen ja durch den Brustkorb, das Brustbein und gleich darunter kommt das Herz und da haben wir wenig mit Fett zu tun.</p>
<p>Probleme treten meist erst nach der Herz-Operation auf. Zum Beispiel bei der Wundheilung. Musste das Brustbein doch geöffnet werden, wächst es schlecht wieder zusammen. Ein Hustenanfall eines mächtigen 200 Kilo Mannes kann fatal sein - die vernähte Wunde bricht wieder auf. Ennker nennt noch eine weitere Ursache:</p>
<p><b>Prof. Dr. med. Jürgen Ennker<br /></b>Wir haben das Problem der Infektion, welches natürlich auch vermehrt vorkommt, gerade weil auch viele Patienten mit schwerem Übergewicht ein Diabetes mellitus aufweisen. Dieser Diabetes führt zu Wundheilungsstörungen.</p>
<p>Solche Wundheilungsstörungen beeinflussen auch Bypass-Operationen. Denn Venen, die traditionell für Bypässe aus dem Bein entnommen wurden, haben hohe Verschlussraten. Das heißt, nach 10 Jahren sind 70 Prozent dieser Venen-Bypässe wieder verschlossen. Darum ist es besser, eine Arterie, die direkt in der Brustwand sitzt, als Bypass-Gewebe zu verwenden. Sie verschließt sich nicht so leicht. Nach 10 Jahren leisten noch 95 Prozent dieser Brustwand-Arterien gute Dienste. Allerdings kommt diese Maßnahme nur bei Patienten in Frage, deren Wunden schnell heilen:</p>
<p><b>Prof. Dr. med. Jürgen Ennker<br /></b>Wenn man jetzt bei stark Übergewichtigen die Brustwand-Arterie nimmt und vor allem auf beiden Seiten, dann ist die Durchblutung im Brustknochen eingeschränkt und dann haben wir doch ein erhöhtes Risiko auf Wundheilungsstörungen, dann können Bakterien schneller eindringen und wir haben größere Probleme - die werden noch vermehrt, wenn wir noch Patienten mit Diabetes haben, das verstärkt dieses Problem noch.</p>
<p>Folglich scheidet diese OP-Methode bei Übergewichtigen meist aus. Sie funktioniert nur, wenn das Gewebe so wenig wie möglich verletzt wird, meint Jürgen Ennker:</p>
<p><b>Prof. Dr. med. Jürgen Ennker<br /></b>Wichtig ist, dass man diese Brustwand-Arterie nicht wie es früher gemacht wurde mit einem breiten Pedikel, also mit umgebenem Gewebe entnimmt, sondern man muss versuchen, diese Verletzung der Brustwand möglichst klein zu halten, indem man diese Brustwand skelettiert und dann ist die Einwirkung auf die Durchblutung geringer. Und damit auch die Folgeerscheinungen in Hinblick auf Instabilität und Wundheilungsstörungen.</p>
<p>Ein weiteres Problem ist die erschwerte Atmung der Fettleibigen. Das macht sich auch bei der Beatmungsmaschine im OP-Saal bemerkbar. Sie muss einen vergleichsweise hohen Druck aufbringen können, um einen 200 Kilo Patienten zu beatmen. Nach einer Herzoperation, wenn die Patienten im Bett liegen, kommt es schnell zu beklemmender Atemnot, sagt <b>Elke Muhl</b>. Doch damit nicht genug:</p>
<p><b>Prof. Dr. Elke Muhl:<br /></b>Wenn sie liegen, drückt der schwere Bauch den Mageninhalt nach oben und das kann dazu führen, dass Mageninhalt zum Beispiel in die Luftröhre gelangt und das führt zu Lungenentzündungen und zu schweren Problemen.</p>
<p>Deshalb gehen Pfleger nach Operationen schnell dazu über, die Patienten im Sitzen zu lagern, weil sie so mehr Luft bekommen. Schwierig ist auch die Dosierung der Medikamente:</p>
<p><b>Prof. Dr. Elke Muhl<br /></b>Bei ganz vielen Medikamenten wissen wir überhaupt nicht, wonach wir dosieren sollen, weil es da keine Untersuchungen gibt, die an übergewichtigen Patienten gemacht worden sind.</p>
<p>Bleibt also noch viel Forschungsarbeit. Immerhin verlaufen Herzoperationen Übergewichtiger heute in aller Regel problemlos. Chirurgen operieren jeden und im Notfall auch sofort, versichert Jürgen Ennker:</p>
<p><b>Prof. Dr. med. Jürgen Ennker:</b><br />Eins gibt es nicht mehr: wie vor 10, 15 Jahren noch, dass man herzchirurgische Patienten ablehnt aufgrund von Übergewicht und sagt geh erst mal nach Hause, du musst erst mal abnehmen und komm in 4 Wochen mit 5-10 Kilo Gewichtsverlust wieder, diese Zeiten sind vorbei, Gott-sei-Dank.</p>
<p>Autorin: Veronika Bräse</p>
<p>Interviewpartner<br />Prof. Dr. Elke Muhl, Klinik für Chirurgie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Lübeck, <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('lzhksn9dkjd-ltgkZldchme-tmh,ktdadbj-cd');" title="Opens window for sending email" class="mail" >elke.muhl(at)medinf.uni-luebeck.de</a><br /><br />Prof. Dr. med. Jürgen Ennker, Ärztlicher Direktor Herzzentrum Lahr/Baden, Chefarzt der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchiurgie, <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('lzhksn9itdqfdm-dmmjdqZldchbkhm-cd');" title="Opens window for sending email" class="mail" >juergen.ennker(at)mediclin.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 10:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bericht des Reach Registers</title>
			<link>http://www.ennker.de/de/aktuellesveranstaltungen/detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=76&#38;cHash=05e76f2860</link>
			<description>REACH Register demonstriert, dass multiple arterielle Erkrankungen das Risiko kardiovaskulärer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>REACH Register demonstriert, dass multiple arterielle Erkrankungen das Risiko kardiovaskulärer Ereignisse bei ambulanten Patienten mit atherothrombotischen Erkrankungen in der Vorgeschichte stark erhöhen</h2>
<p>Paris (ots/PRNewswire) -</p><ul><li>Die Reduzierung der Atherothrombose für bleibende Gesundheit (REACH - Reduction of Atherothrombosis for Continued Health)</li></ul><ul><li>Ergebnisse des REACH-Registers nach einem Jahr Ein Bericht des REACH Registers, der nun nach einem Jahr im &quot;Journal of the American Medical Association&quot; (JAMA) veröffentlicht wurde, ergab, dass ambulante Patienten mit Atherothrombose ein erstaunlich hohes Sterberisiko bzw. Risiko einer kardiovaskulärem Erkrankung haben, insbesondere wenn mehr als ein Gefäss erkrankt ist. REACH hat auch hohe Ereignisraten dokumentiert , die mit der Zeit beinahe geradlinig zusammenfliessen. Diese stehen im Gegensatz zu einem sprunghaften Anstieg, gefolgt von einem Abflauen der Ereignisrate, welche normalerweise bei Patienten, die nach akuten Ereignissen aus dem Krankenhaus entlassen wurden, beobachtet wird. REACH ist das erste internationale Register für ambulante Patienten, das die weltweite tatsächliche Belastung durch atherothrombotischen Erkrankungen beschreibt.</li></ul><ul><li>Innerhalb eines Jahres stirbt durchschnittlich jeder siebte Patient, erleidet einen Herzinfarkt oder Schlaganfall oder wird wegen einer Komplikation infolge von Atherothrombose - verstopfte Arterien im Herz, dem Gehirn oder den Beinen - in ein Krankenhaus eingeliefert.</li></ul><ul><li>Patienten mit Atherothrombose in den Beinen (periphere arterielle Erkrankung) werden mit einer Wahrscheinlichkeit von 21% innerhalb eines Jahres sterben, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleiden oder in ein Krankenhaus aufgrund kardiovaskulärer Erkrankungen eingeliefert werden.</li></ul><ul><li>Über denselben Zeitraum hinweg verdoppelt sich das Risiko für Patienten mit Atherothrombose an mehr als einer Stelle (Herz, Gehirn und/ oder Beine).</li></ul><ul><li> Das Risiko erhöht sich mit der Zahl der betroffenen Gefässe: Die Ereignisrate stieg bei Patienten mit Risikofaktoren alleine auf 5%, bei Patienten mit Risikofaktoren und einem erkrankten Gefäss auf 13%, bei Patienten mit Risikofaktoren und zwei erkrankten Gefässen auf 22% und bei Patienten mit Risikofaktoren und drei erkrankten Gefässen auf 26% an.</li></ul><ul><li>REACH zeigt, dass allein in den nächsten 12 Monaten bis zu 1,75 Millionen kardiovaskuläre Ereignisse bei Patienten mit multiplen arteriellen Erkrankungen in den USA auftreten können(x).</li></ul><p>Fünf Prozent der Patienten ohne koronare, zerebrovaskuläre oder periphere arterielle Erkrankungen in der Vorgeschichte, die jedoch mindestens drei Risikofaktoren für diese Konditionen aufwiesen (wie etwa Diabetes, hoher Blutdruck, hoher Cholesterinspiegel und Rauchen), verzeichneten innerhalb eines Jahres ein Ereignis von beträchtlichem Ausmass oder wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.</p>
<p>&quot;Wenn man davon ausgeht, dass es sich um eine Population stabiler ambulanter Patienten handelt, die mit herkömmlichen Therapiemethoden behandelt werden, erscheinen mir diese Ereignisraten hoch&quot;, so Dr. Gabriel Steg, Professor für Kardiologie am Hôpital Bichat-Claude Bernard in Paris, im Auftrag des Wissenschaftlichen Gremiums des REACH Registers. &quot;Der Einfluss von polyvaskulären Erkrankungen auf das Ereignisrisiko in der REACH Studie verdeutlicht, dass wir Atherothrombose auf keinen Fall länger als eine Krankheit eines medizinischen Spezialgebiets - Kardiologie, Neurologie oder vaskuläre Krankheiten - betrachten dürfen. Wir müssen sie als eine 'globale' Krankheit sehen und daher ist es ausserordentlich wichtig, dass die Ärzte die Richtlinien zur Behandlung befolgen um damit das Risiko dieser Patientengruppe zu senken&quot;, fügte Dr. Steg hinzu.</p>
<p><strong>Ziele und Bereiche von REACH<br /></strong>Das Gesamtziel des REACH Registers besteht in der Erkennung und Behandlung von Schlaganfall und Herzinfarkt und damit verbundenen Risikofaktoren für Atherothrombose. Es handelt sich hierbei um die grösste und geographisch umfassendste globale Erhebung von Patienten mit Atherothrombose-Risiko. 68.000 Patienten wurden in 44 Ländern und sechs Regionen (Lateinamerika, Asien, der Mittlere Osten, Australien, Europa, Nordamerika) erfasst. Über 5.000 Prüfärzte sind an der Durchführung dieser Studie beteiligt.</p>
<p>Das REACH Register umfasst ein breites Spektrum an Patienten mit Atherothrombose. Der Gesundheitszustand und die Behandlung von Leuten mit dem Risiko für Atherothrombose werden festgehalten, das Ausmass ihrer Beeinträchtigung wird überwacht und die Belastung durch die Krankheit gemessen. Patienten, die im REACH Register erfasst sind, weisen entweder mehrere Risikofaktoren auf, die zu Atherothrombose führen können, wie beispielsweise hoher Cholesterinspiegel, hoher Blutdruck, Rauchen und Diabetes, oder haben bereits einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder periphere arterielle Erkrankungen erlitten. Die Teilnahme am REACH Register ist grundsätzlich freiwillig.</p>
<p>Die Durchführung das REACH Register basiert ausserdem auf alltäglichen Lebensbedingungen und ist bemüht, das allgemeine Verständnis der atherothrombotischen Krankheit über mehrere medizinische Spezialgebiete (Kardiologie, Neurologie, innere Medizin, vaskuläre Medizin und medizinische Grundversorgung in der Arztpraxis) hinaus zu verbessern, was eine sorgfältigere Beurteilung der tatsächlichen Belastung durch diese Krankheit ermöglicht.</p>
<p><strong>Grundlegenden Ursachen für Herzinfarkt, Schlaganfall und periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAD)</strong><br />Atherothrombose entsteht, wenn sich an rupturierter Plaque (Atherom) ein Blutgerinnsel (Thrombus) in der Blutgefässwand bildet. Plaque besteht aus Fettsäuren und Cholesterol, Kalzium und anderen Substanzen.</p>
<p>Die Ruptur, das Zerreissen von Plaques und die darauffolgende Bildung eines Blutgerinnsels kann den teilweisen oder vollständigen Verschluss einer Arterie in verschiedenen Teilen des Körpers zur Folge haben. Wenn ein Gefäss im Herz teilweise oder vollständig durch ein Gerinnsel blockiert wird, kann dies zu einem Herzinfarkt führen. Im Gehirn kann der gleiche Prozess einen Schlaganfall auslösen. In anderen Teilen des Körpers kann dieser Prozess zur Reduzierung oder Blockierung der Durchblutung in den Beinarterien führen - periphere arterielle Verschlusskrankheit oder pAVK - was einen erheblichen Risikofaktor für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall bedeutet.</p>
<p>Die Atherothrombose ist somit das gemeinsame Bindeglied zwischen Herzinfarkt, Schlaganfall und peripherer arterieller Verschlusskrankheit.</p>
<p>Informationen für die Herausgeber: Das REACH Register Das REACH Register ist das erste Register für ambulante Patienten, das weltweit die tatsächliche Ereignisrate und Behandlungsmuster an einem breiten Spektrum von Patienten mit Atherothrombose erfasst. Das Register hat in über vier Jahren mehr als 60.000 Patienten erfasst, wobei 44 Länder und 5.000 Prüfärzte beteiligt waren. Das Ziel ist, die Beurteilung und Behandlung von Patienten mit einer Vorgeschichte von koronarvaskulären, zerebrovaskulären oder peripheren arteriellen Erkrankungen sowie von Patienten mit einer Kombination hoher Risikofaktoren.</p>
<p>Das REACH Register wird von Sanofi-Aventis, Bristol-Myers Squibb und der Waksman Foundation (Tokyo, Japan), die an der Erstellung und Leitung der Studie sowie an der Datensammlung beteiligt waren, gesponsort.</p>
<p>Grundlegende Publikation des REACH Registers:<br />DL. Bhatt, PG Steg, EM.Ohman, AT.Hirsch, Y.Ikeda, JL.Mas, S.Goto, C-S. Liau, AJ.Richard, J.Rother, PWF.Wilson, on behalf of the REACH Registry Investigators. International Prevalence, Recognition, and Treatment of Cardiovascular Risk Factors in Outpatients with Atherothrombosis. JAMA 2006;295:180-9.</p>
<p>Wissenschaftliches Kollegium des REACH Registers:</p><ul><li>Philippe Gabriel Steg, AP-HP, Hopital Bichat-Claude Bernard, Paris, Frankreich (Vizevorsitz)</li></ul><ul><li>Deepak L. Bhatt, Cleveland Clinic Foundation, Cleveland, USA (Vizevorsitz)</li></ul><ul><li>E. Magnus Ohman, Duke University, Durham, NC, USA</li></ul><ul><li>Joachim Rother, Universitäts-Klinikum Minden, Minden, Deutschland</li></ul><ul><li>Peter F. Wilson, Medical University of South Carolina, Charleston, USA</li></ul><p>(x) insgesamt etwa 1.75 Millionen Ereignisse alleine an Personen mit peripheren arteriellen Erkrankungen (dazu zählen: Todesfall durch kardiovaskuläre Erkrankung, Herzinfarkt, Schlaganfall und Krankenhauseinweisung aufgrund eines atherothrombotischen Vorfalls)</p>
<p>Weitere Informationen finden über das REACH Register finden Sie unter <a href="http://www.reachregistry.org/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.REACHRegistry.org</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 10:20:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>73. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim</title>
			<link>http://www.ennker.de/de/aktuellesveranstaltungen/detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=77&#38;cHash=0154e5bcd9</link>
			<description>Cardio-CT zeigt Kalk im Herz, bevor er Beschwerden macht, und spürt Engstellen auf - Moderne...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Cardio-CT zeigt Kalk im Herz, bevor er Beschwerden macht, und spürt Engstellen auf - Moderne Bildgebung verbessert Therapie und erhöht Lebenserwartung</h2>
<h2>73. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim</h2>
<p>Mannheim, Donnerstag 12. April 2007. &quot;Wenn in Deutschland die Lebenserwartung in jedem Jahrzehnt um 2,6 Jahre zunimmt, so ist dies in erster Linie auf die Fortschritte im Bereich der Früherkennung und Behandlung der Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen&quot;, sagt Prof. Dr. Werner Daniel (Universitätsklinikum Erlangen), Tagungspräsident der 73. Jahrestagung der DGK, die heute in Mannheim beginnt. &quot;Hier kommt den bildgebenden Verfahren eine besondere Bedeutung zu.&quot; Schwerpunktthema der Tagung ist dieses Jahr die kardiovaskuläre Bildgebung.</p>
<p>Die moderne Computertomographie des Herzens (&quot;Cardio-CT&quot;) erlaubt heute den Nachweis von Verkalkungen der Herzkranzgefäße mit sehr hoher Verlässlichkeit. &quot;Koronar-Kalk findet sich auch in den Frühstadien einer Arteriosklerose, wenn Patienten noch keine Beschwerden verspürten, und Studien zeigen zunehmend seinen wichtigen Stellenwert in der Prognose&quot;, berichtet Prof. Dr. Werner G. Daniel (Universitätsklinikum Erlangen) auf einer Pressekonferenz der 73. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, die heute in Mannheim beginnt - erwartet werden 6000 Teilnehmer.</p>
<p>Patienten mit höherem Verkalkungsgrad der Herzkranzgefäße, so Prof. Daniel, haben ein hohes Risiko eines &quot;koronaren Ereignisses&quot; wie Tod, Herzinfarkt, Notwendigkeit zu Ballondilatation oder Bypass-Operation in den nächsten drei bis fünf Jahren, Patienten ohne Koronarkalk hingegen ein nur sehr geringes Risiko: &quot;Wird Kalk nachgewiesen, kann frühzeitig eine Behandlung der Risikofaktoren begonnen werden. Die Kalkmenge kann gut quantifiziert werden, so dass Folgeuntersuchungen nach Jahren Rückschlüsse auf die Entwicklung der Erkrankung oder die Wirksamkeit einer Therapie zulassen.&quot;</p>
<p>Die Untersuchung selbst ist im CT in wenigen Minuten durchführbar und geht in der Regel mit einer nur geringen Strahlenbelastung einher.</p>
<p>CT-Koronarangiographie zeigt Engstellen und atherosklerotische Ablagerungen</p>
<p>Prof. Dr. Stephan Achenbach (Universitätsklinikum Erlangen: &quot;Neue Untersuchungen haben gezeigt, dass bei Einsatz der neuesten CT-Technik unter gewissen Voraussetzungen die Darstellung des Herzens und der Herzkranzgefäße und die Erkennung von Engstellen (&quot;Stenosen&quot;) der Koronararterien recht zuverlässig möglich ist. Stenosen können insbesondere bei körperlicher Belastung Beschwerden verursachen, typischerweise die so genannte &quot;Angina pectoris&quot; (Brustenge).&quot; Früher konnten solche Untersuchungen nur aufwändiger mittels Herzkatheter durchgeführt werden.</p>
<p>Zudem befasse sich die Forschung intensiv damit, durch die CT-Koronarangiographie auch kleine atherosklerotische Ablagerungen in den Kranzgefäßen zu erkennen und zu analysieren, um Patienten mit hoher Infarktgefährdung frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln.</p>
<p>Suche nach &quot;nicht-invasiver&quot; Alternative zur Darstellung der Herzkranzgefäße</p>
<p>Die CT hat in den vergangenen Jahren eine rasante technische Entwicklung durchgemacht, berichtet Prof. Achenbach. Vor allem durch die Einführung der 64-Zeilen CT und kürzlich der &quot;Dual Source CT&quot; konnten erhebliche Fortschritte bei der Bildqualität zur Darstellung des Herzens erzielt werden. Zur bildgebenden Diagnostik der Herzkranzgefäße stand bis vor kurzem nur die Herzkatheteruntersuchung zur Verfügung, pro Jahr werden in Deutschland rund 700.000 solche Untersuchungen durchgeführt.</p>
<p>Prof. Achenbach: &quot;Die Herzkatheteruntersuchung ist ein personell und technisch recht aufwändiges, aber auch invasives, also in den Körper des Patienten eingreifendes Verfahren, so dass Komplikationen - wenn auch nur in äußerst seltenen Fällen - möglich sind. Daher wird seit langem nach einem &quot;nicht-invasiven&quot; Alternativverfahren zur Darstellung der Herzkranzgefäße gesucht.&quot;</p>
<p>Die CT-Koronarangiographie habe allerdings im Vergleich zum Herzkatheter noch deutliche Limitationen, sagt Prof. Achenbach, nach wie vor bleibe der Herzkatheter die Standardmethode zur Abklärung von Verengungen der Kranzarterien, die CT werde nur im Einzelfall und an entsprechend erfahrenen Zentren eingesetzt. Prof. Achenbach: &quot;Allerdings ist vorauszusehen, dass mit weiterer Verbesserung der Technik die Bildqualität der CT-Koronarangiographie zunehmen und dass sie bei mehr Patienten als Alternative zur Herzkatheteruntersuchung einsetzbar sein wird.&quot;</p>
<p>Kontakt: Prof. Dr. Eckart Fleck, Pressesprecher der DGK Christiane Limberg,<br />Pressereferentin der DGK, Tel. im Kongresszentrum 0621-41065002 Roland Bettschart, B&amp;K Medien- und Kommunikationsberatung, Tel. im Kongresszentrum 0621-4106-5003 oder mobil 0043 676 6356775</p>
<p><strong>Merkmale dieser Pressemitteilung:<br /></strong>Medizin und Gesundheitswissenschaften<br />überregional<br />Forschungsergebnisse, wissenschaftliche Tagungen<br /><br />Quelle: Christiane Limberg, Pressestelle<br /><a href="http://www.idw-online.de/pages/de/institution737" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 10:34:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Fortschritte in der Schrittmacher- und Elektrodentechnologie</title>
			<link>http://www.ennker.de/de/aktuellesveranstaltungen/detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=78&#38;cHash=e53766ccb6</link>
			<description>Fortschritte in der Schrittmacher- und Elektrodentechnologie machen für Hunderttausende von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Fortschritte in der Schrittmacher- und Elektrodentechnologie machen für Hunderttausende von Herzschrittmacherpatienten den Weg zur Diagnostik per Magnetresonanztomographie frei</h2>
<p>Düsseldorf (ots) - Medtronic startet weltweit erste Studie zur Erforschung eines neuen Schrittmachersystems, dessen Träger sich gefahrlos Magnetresonanztomographien unterziehen können.</p>
<p>Medtronic, Inc. (NYSE: MDT) hat heute den Beginn einer internationalen klinischen Studie bekannt gegeben, die Sicherheit und Wirksamkeit des Medtronic EnRhythm MRI SureScan Schrittmachersystems bestätigen soll. Es handelt sich um den ersten Schrittmacher, der speziell konstruiert und getestet wurde, um auch bei Schrittmacherpatienten unter bestimmten Bedingungen gefahrlos Magnetresonanztomographien (MRT) zu ermöglichen. Dies ist ein für viele Erkrankungen sehr wichtiges diagnostisches Verfahren.</p>
<p>&quot;Aufgrund von Sicherheitsbedenken untersagen die Zulassungsbehörden weltweit kernspintomographische Untersuchungen bei Trägern implantierbarer Herzschrittmacher&quot;, sagte Steve Mahle, Präsident der Medtronic-Sparte Cardiac Rhythm Disease Management. &quot;Medtronic hat die Risiken für Patienten gründlich erforscht und ein Schrittmachersystem mit Elektroden von Grund auf neu entwickelt. Ein System, von dem wir erwarten, dass damit sehr viele Patienten die Vorteile der MRT-Technologie nutzen können.&quot;</p>
<p>Dieser jüngste Fortschritt ist das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen, um eine Kompatibilität der Schrittmachertechnik mit der Magnetresonanz-Bildgebung zu erreichen.</p>
<p>Das neue EnRhythm MRI SureScan Schrittmachersystem besteht aus dem neuen EnRhythm MRI SureScan Zweikammerschrittmacher und CapSureFix MRI SureScan Stimulationselektroden (Modell 5086MRI). Die ersten Geräte wurden kürzlich im Rahmen der klinischen Studie in Europa von Prof. Dr. Firat Duru, Universitätsklinik Zürich, Dr. Helmut Pürerfellner, Elisabethinen-Hospital in Linz, Dr. Gijsbert De Ruiter, Onze Lieve Vrouwe Gasthuis in Amsterdam, Niederlande und Dr. Stefan Spitzer, Praxisklinik Herz und Gefäße in Dresden implantiert.</p>
<p>&quot;MRT-Sicherheit ist sehr wichtig&quot;, sagte Privatdozent Dr. Torsten Sommer, Leitender Oberarzt der Radiologischen Universitätsklinik Bonn, Deutschland, der bei dieser klinischen Studie als europäischer Hauptforschungsleiter für Radiologie fungiert. &quot;Die Patienten müssen unbedingt vor elektromagnetischen Feldern geschützt werden, die zu einer Unterbrechung der Stimulationstherapie führen könnten. Dies lässt sich nur mit der Untersuchung eines Schrittmachersystem sicher erreichen, das gezielt für die Verwendung mit MRT-Systemen entwickelt wurde.&quot;</p>
<p>Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter <a href="http://www.medtronic.de" target="_blank" >www.medtronic.de</a> </p>
<p>Quelle: Medtronic GmbH </p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 10:38:00 +0100</pubDate>
			
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